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Nach einem Jahr BE Übungen und nach Durchprobieren von einigen Mundstücken meine ich, dass ich ein kleineres spielen will. Der Dirigent ist dagegen und meint dass dies zu schrill und blechern klingen wird, aber es spielt sich sehr angenehm. Was soll ich tun?


Dies kann problematisch werden. Wenn du wirklich leichter darauf spielst (mit dem selben oder größeren Tonumfang, Flexibilität und Klang), dann würde ich empfehlen dabei zu bleiben, egal was der Bandleader sagt. Ein Mundstück welches anfangs etwas blechern und vielleicht sogar schrill klingt kann mit der Zeit einen weicheren Ton entwickeln. Wenn sich die Lippen anpassen und in der Lage sind in einem kleineren Kessel stärker zu fokussieren, dann kann der Ton ebenso warm werden wie auf einem größeren Teil. Es kann eine Weile dauern, aber der Versuch ist nicht gefährlich wenn man bequem darauf spielen kann. Man kann auch versuchen einen Kompromiss zwischen der eigenen Wahl und der des Bandleaders zu suchen, aber andererseits kann dies zu einiger Verwirrung und Frustration führen. Wenn man auf einem größeren Mundstück spielt und die Ausdauer leidet, dann spielt man die erste Viertelstunde mit einem wunderschönen großen Ton, und danach klingt es immer noch nicht gut. Natürlich stellt ein gutes Mundstück immer einen Kompromiss dar. Es hängt davon ab, wie lange und wie hoch man spielen muss, welche Klangvorstellungen der Bandleader hat etc. Wenn man nun ein Mundstück findet das gut zu passen scheint, und wenn dies dann ein kleines ist welches der Bandleader hasst, gib ihm trotzdem eine Chance.

 



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