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BE ist für Anfänger sehr geeignet. Die grundlegenden Übungen sind leicht zu lernen und können sogar von Personen ausgeführt werden die noch nie eine Trompete berührt haben. In vielen Fällen haben Anfänger weniger Probleme mit den Übungen als Fortgeschrittene. BE vermittelt das richtige Fundament und formt vom Start weg einen Ansatz. Für Fortgeschrittene ist es ein großartiger und sicherer Weg, einen gesunden, "ausbalancierten" Ansatz aufzubauen oder wiederherzustellen wenn der Spieler frustriert ist durch übermäßigen Kraftaufwand, falsche Methoden, Zahnprobleme, Überanstrengung etc. Viele Fortgeschrittene und auch Profis können von den Übungen in BE profitieren.

Auf keinen Fall. Es ist eine Methode, alle Aspekte des Trompetenspiels zu entwickeln. Flexibilität, Qualität des Tones, Ausdauer, Zungentechnik und natürlich Tonumfang werden sich verbessern. Es gibt viele Spieler, die ihren Tonumfang erheblich erweitert haben, aber das ist nicht das Hauptziel. Das Hauptziel ist ein effizient arbeitender Ansatz.

BE ist kein Ansatz. BE ist eine Methode den Ansatz mit sehr speziellen Übungen zu entwickeln und auszubalanzieren um damit das Spielen so effizient wie möglich zu gestalten. Das Ergebnis sieht von Person zu Person verschieden aus. Es gibt kein Ansatz-Arrangement das während des normalen Spiels beibehalten werden muss.

Nein, BE hat nichts mit der Musik zu tun. BE vermittelt die technischen Möglichkeiten die Musik zu spielen die man möchte.

Dies ist nicht vorhersehbar und variiert von Person zu Person. Kleine Änderungen fühlt man in den ersten paar Wochen, aber es handelt sich mehr um eine Entwicklung als um ein "Angekommen sein". BE ist keine Schnellkur, aber es gibt Leute die innerhalb sehr kurzer Zeit deutlich besser spielen. Andere brauchen länger, aber langfristig kann jeder von den Übungen profitieren.

Ich persönlich mache die Übungen täglich. Es gibt andere die zwei- bis dreimal die Woche BE praktizieren und damit gute Ergebnisse erzielen. Am Anfang braucht man nicht lange da man nicht alle Übungen ausführen kann. Danach bleibt es jedem selbst überlassen wieviel Zeit er opfern möchte oder muss. Wenn man das komplette Programm beherrscht braucht man eine halbe Stunde bis vierzig Minuten pro Tag, aber man kann eine Auswahl treffen und sich ein persönliches Programm zusammenstellen. Ich brauche meistens eine halbe Stunde. Manchmal will ich mich tiefer hineinknien, manchmal mache ich nur ein paar Übungen und bin in einer Viertelstunde durch.

Die Atmung ist sehr wichtig, auch in BE. Ohne vernünftige Unterstützung durch die Atmung sind einige der BE Übungen unspielbar. Auf eine eher indirekte Weise wird sich auch die Atmung verbessern. Man kann sagen dass BE die Atmung nicht überbetont. Der Hauptgrund hierfür ist, dass eine Reihe von Atemtheorien dazu neigen, die Dinge zu überkomplizieren. Einer der wichtigsten Unterschiede zu anderen Methoden ist dass die Reihenfolge genau umgekehrt ist. Wenn die Lippen nicht effizient arbeiten kann man die beste Atemtechnik der Welt haben und immer noch einen armseligen Ton und geringe Ausdauer. Dies ist eine meiner Beobachtungen in der Entwicklung. Genauso ist es gut möglich dass bei effizient arbeitenden Lippen eine Verbesserung der Atemstütze einen großen Fortschritt bringen kann. Das heißt dass Atemübungen sehr nützlich sein können (wenn die Lippenstellung in die richtige Richtung geht).

Nein, soweit ich weiß. Es scheint eine Deutsche, Holländische und Französische Übersetzung von FAQ's zu geben, aber das ist das Einzige das es überhaupt gibt in einen andere Sprache.

Wenn es eine Methode gibt die ich zur Selbsthilfe empfehlen würde, dann BE. Der Text ist sehr klar (wenn man Englisch beherrscht) und die CD unterstützt diese Klarheit. Auf der anderen Seite ist BE keine traditionelle Methode und einige Leute benötigen ein paar Erläuterungen. Viele Menschen fragen ob ich BE lehre. Wenn ich ihnen empfehle das Buch zu kaufen und es eine Weile selbst zu versuchen, kommen die meisten nicht wieder um Unterricht bei mir zu nehmen. Ich halte es nicht für absolut notwendig Stunden zu nehmen, aber genauso habe ich die Erfahrung gemacht, dass es ein nicht schlecht ist den Leuten einen guten Start zu geben und dann hin und wieder eine Übungseinheit um die Entwicklung zu kontrollieren. Meine Empfehlung ist: kauf das Buch, lies es, versuch es für einen Monat und DANN nimm ein oder zwei Stunden. Ich persönlich habe den Eindruck dass Anfänger etwas Führung in der Entwicklung benötigen.
 

Ich habe es getan und es hat aus mir einen viel besseren Spieler gemacht. Es gibt Phasen der Instabilität, aber offen gesagt sind meine schlimmsten BE Tage so wie früher meine besten Tage. Bei BE handelt es sich um eine indirekte Methode. Es gibt keine direkte Manipulation der Lippen, der Zunge oder was auch sonst immer. Es handelt sich um einen Satz Übungen welche den Ansatz auf sichere Weise entwickelt. Man kann weiterspielen und dennoch allmählich die Art zu spielen verändern.

Zunächst ist es wichtig die Frustration abzulegen und noch einmal den Schritt zu wagen. Wer schon alles ausprobiert hat und nicht daran glaubt dass es funktioniert, für den funktioniert es vielleicht tatsächlich nicht. Wenn man mit offenem Geist an die Sache herangeht, dann besteht die Möglichkeit dass sich in kurzer Zeit Veränderungen ergeben die man nicht mehr für möglich gehalten hat. BE arbeitet unbewusst. Man kann nicht 'denken' was die Lippen tun müssen um die Trompete zu spielen. Wenn man die Übungen macht dann werden langsam aber stetig Muskeln angestoßen welche auf andere Weise nicht aktiviert werden können. BE vermittelt die notwendige unbewusste Muskelkoordination. Ein wirkliches Verständnis ist nicht erforderlich, man muss nicht darüber nachdenken was man tut, man macht nur seine Übungen und entdeckt einen sehr viel effizienteren Weg Trompete zu spielen.



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