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BE und andere Methoden



Ein Teil von BE stammt von den Ideen von Jerome Callets 'Trumpet Yoga'. RO stammt aus diesem Buch. Eine andere Quelle ist das 'Maggio' Buch. (Unglücklicherweise habe ich dieses Buch nicht und kenne es nicht, deshalb kann ich nichts darüber sagen). Nach Jeffs Aussage sind Caruso, Gordon und Ghitalla weitere Quellen der Inspiration. Ich habe Gordon und Caruso studiert und es gibt Ähnlichkeiten, aber keine der in diesen Büchern dargelegten Theorien stellen ein großes Thema in BE dar. Ich finde BE einzigartig in vielen Belangen. Obwohl die meisten Grundlagen nicht weit hergeholt sind, sind das Buch und die Übungen auf keinen Fall traditionell und doch einfach zu verstehen und auszuführen.

Ein Teil von BE stammt von den Ideen von Jerome Callets 'Trumpet Yoga'. RO stammt aus diesem Buch. Eine andere Quelle ist das 'Maggio' Buch. (Unglücklicherweise habe ich dieses Buch nicht und kenne es nicht, deshalb kann ich nichts darüber sagen). Nach Jeffs Aussage sind Caruso, Gordon und Ghitalla weitere Quellen der Inspiration. Ich habe Gordon und Caruso studiert und es gibt Ähnlichkeiten, aber keine der in diesen Büchern dargelegten Theorien stellen ein großes Thema in BE dar. Ich finde BE einzigartig in vielen Belangen. Obwohl die meisten Grundlagen nicht weit hergeholt sind, sind das Buch und die Übungen auf keinen Fall traditionell und doch einfach zu verstehen und auszuführen.

 

 

Zur Zeit mache ich ein Caruso/BE Experiment. Meine ersten Erfahrungen sind positiv. Wichtig ist dass man beide Systeme versteht wenn man damit arbeitet (soweit dies möglich ist ohne sie praktiziert zu haben). Dass man verstanden hat wie die Übungen auszuführen sind und wie die zugrunde liegenden Ideen und Mechanismen aussehen. Caruso und BE scheinen sich gegenseitig zu verstärken. Wiederum hatte ich das Gefühl, dass BE einen sicheren Weg zu Caruso hin bietet wenn man ihn sucht. BE hat mich Methodensicher gemacht. Ich ruiniere mir nicht mehr den Ansatz da ich verstanden habe wie er funktioniert und wie ich dahin gelangt bin wo ich heute stehe.

Sowohl Caruso als auch BE sagen dass die Lippen und nicht die Stütze im Unterbauch für den nötigen Druck sorgen. Caruso und BE teilen den unbewussten und indirekten Faktor. Man muss nur die Übungen machen, sei es Caruso oder BE, und dann bei Proben oder Aufführungen so spielen wie es sich gut anfühlt. Die Übungen selbst sind völlig verschieden. Caruso heißt Langer Ansatz (Long Setting), gleichmäßiger Atem (das Mundstück bleibt an den Lippen, Nasenatmung) und Takt schlagen mit dem Fuß. BE verwendet RI, RO, TOL (und mehr).

 

Egal was man gegenwärtig macht, man kann immer mit BE anfangen. Wichtig ist dass man keine andere Ansatz Methode einsetzen sollte. Vor allem wenn man mit BE beginnt. Dies kann für Verwirrung sorgen und zu einem Versagen führen. Wenn das Fundament stark ist kann man immer mit anderen Methoden experimentieren und versuchen sie zu mischen (ich denke, TCE oder Caruso eignen sich hervorragend hierfür). Mach dich nicht verrückt indem du zuviel auf einmal versuchst. Arban ist keine Ansatz Methode sondern ein großartiges Buch mit einer Menge nützlicher Etüden. Jedoch Methoden wie Caruso, TCE, Stamp, Gordon, Spaulding, Thompsons Buzzing Buch, Lamarts sind nicht so gut parallel zu BE zu verwenden. Andererseits ist es sehr wichtig, neben BE andere Übungen und Musik zu spielen. Jede Etüde, Konzertstück, Play-alongs oder was sonst noch ist großartig und wird wahrscheinlich mit der Zeit immer besser klingen.

 

Wenn das Fundament stark ist kann man alles ausprobieren. Die Gefahr, sich den Ansatz zu ruinieren ist nicht wirklich groß. Vielleicht sollte man sich selbst fragen ob es effektiv oder produktiv ist noch weitere Methoden einzusetzen. Mundstück-buzzen oder freies buzzen sind meiner Meinung nach kontraproduktiv oder bestenfalls wirkungslos. Stamp Pedaltöne fügen nichts zum Fortschritt hinzu. Gordons A-E-I Theorie ist nicht mehr wirklich notwendig. Quinques extreme GGG-Stellung der Zunge für das hohe Register ist zu extrem und ich würde jedem raten die Finger davon zu lassen (ich brauchte Jahre um sie wieder loszuwerden). Tatsächlich stehen Methoden die postulieren dass die Kompression durch den Zungenrücken oder die Atemstütze produziert werden (und implizit auf eine offene Apertur setzen um 'die Luft ihre Arbeit machen zu lassen') dem BE-Ansatz entgegen.
 

Siehe hierzu auch die Antwort auf Frage 5. Alle Übungen die man will. Ich persönlich spiele viele Bindeübungen und Flexibilitätsübungen. Ich mache viele Einsetzübungen (eine Note spielen, Mundstück absetzen, neu ansetzen, eine Note spielen usw.). Diese Sachen dienen als Integrationsübungen. Dadurch dass man sich auf das Gefühl für jede einzelne Note konzentrieren kann, ermöglicht man es dass die neuen Errungenschaften langsam aber sicher einsickern können und ein Teil de s Spielansatzes werden. Natürlich sollte man noch Musik machen, Musik die einem gefällt um den Spass am Spiel zu behalten und den neuen Ansatz auszuprobieren. Letztlich ist es das Ziel so leicht und schön wie möglich Musik zu machen.

 

Entscheidend bei S/C ist, dass es sich um einen sehr präzisen Ansatz handelt mit einem Hauptaugenmerk auf die Position des Kiefers. Bei BE handelt es sich um eine Zusammenstellung von Übungen, mit denen sich der Ansatz sehr persönlich entwickelt. S/C erfordert es, dass man den Kiefer nach vorne verschiebt, dies hat nichts mit BE zu tun. S/C kann zum selben Ergebnis führen, aber wenn nicht, dann hat man ein Problem.